· 

Essen im Hochsommer

 

 

Der Sommer meint es in diesem Jahr besonders gut mit uns.

 

Seit vielen Wochen haben wir Temperaturen, für die wir früher ein ganzes Stück weit in den Süden reisen mussten. Komme ich nun mit Kundinnen zum Thema Essen ins Gespräch, zeigt sich häufig folgendes Bild. Bei dieser Hitze hat Frau wenig Appetit. Sie trinkt viel Wasser, isst viele Früchte, etwas Salat und lässt hier und da Mahlzeiten ausfallen.

 

Nun ist gegen solch einen gelegentlichen Entlastungstag nichts einzuwenden. Wird das jedoch zur Sommer-Dauer-Diät können Probleme entstehen.

 

Wechseljahresbedingt funktioniert der Stoffwechsel oftmals bereits etwas langsamer. Dieser wird darüber hinaus noch mehr auf Sparflamme gehalten, wenn wir zu wenig essen. Und dieser Sparmodus ist dann sein neues Maß. Werden zum Ende des Sommers die Portionen wieder üppiger, hat er mittlerweile verlernt diese Mengen zu bewältigen. Neue Pölsterchen an Po und Hüfte können das Ergebnis sein. Der klassische Jojo-Effekt.

 

Zum anderen fehlen den Zellen wichtige Nährstoffe. Denken wir nur an die wichtigen B-Vitamine und ihre Wirkung auf Psyche und Nervensystem oder die Bedeutung der Aminosäuren für Muskelaufbau und Enzymaktivität.

 

Defizite die durch die Hormonumstellung entstehen, können also durch einen Vitalstoffmangel nun noch verstärkt werden.

 

Für eine DiWa sollte daher eine solche Diät tabu sein. Auch bei diesen Temperaturen achtet sie stets auf ausgewogene Mahlzeiten um ihre Zellen mit allen Vitalstoffen zu versorgen. Neben Obst und Gemüse vergisst sie nicht die notwendigen Öle sowie die Portion Eiweiß auf Ihrem Teller oder als Getränk im Glas.